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Heinz

Heinz



Roller:

Vespa 150 Sprint Veloce, Bj. 1973
Vespa 125 g.t.r., Bj. 1975
Vespa 125 Primavera, Bj. 1972
Vespa 180 Super Sport, Bj. 1966

Fremdfahrzeug:

Honda XR 600 R, Bj. 1997

E-mail an Heinz



125 Special

Nach sehr langer vespafreier Zeit bin ich beim zappen im TV zufällig auf einen Film gestoßen, in dem eine alte Vespa durch die engen, italienischen Gässchen düste. Ganz fasziniert von dem alten Roller wurden bei mir wieder Errinnerungen wach.

Als ich 15 war, organisierte mir mein Vater eine Vespa 50 Special die wir dann bis zu meinen 16. Geburtstag gemeinsam wieder aufbauten und auch von Hand lackierten. In den nächsten 1½ Jahren folgten dann noch einige weitere Verbesserungen und auch eine richtige Profi-Lackierung.

Schließlich ließ ich mich von einem Schulfreund mit einem sehr guten Angebot dazu überreden, ihm den Roller zu verkaufen. Dieser verbog leider einige Zeit später den Rahmen, als er Bekanntschaft mit der Breitseite eines Autos machte ...

Mit dem Erlös aus dem Verkauf der 50 Special – und noch einigem mehr – kaufte ich mir schliesslich eine Vespa 125 Special. Sofort begann ich damit, den Roller komplett neu aufzubauen inkl. neuem ET3 Rahmen und PK Motor mit Malossi Tuning Kit. Nach einigen Problemen und mit dem dringenden Wunsch nach einem Cabrio entschloss ich mich schließlich dazu, die Vespa zu verkaufen. Ja, ich ärgere mich noch heute über diesen Fehler …

Denn viele Jahre danach wollte ich unbedingt wieder eine Vespa haben und machte mich sofort daran, nächtelang das Internet zu durchforsten. Fündig wurde ich in Enns beim Vespahandel vom MAX. Mittlerweile hab ich 3 Vespas, eine Enduro und ein echtes Platzproblem ;-)


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Vor der Restauration
Das fertige Schmuckstück

Vespa Sprint Veloce



Baujahr: 1973
Farbe: LeMans Blau met.
Im Besitz seit: Oktober 2005

 

Nach längerer Suche im Internet wurde ich bei Vespahandel in Enns fündig, die mit ein paar interessanten Vespas lockten. Kurz darauf sind wir an einem Samstag nach Oberösterreich gefahren und ich habe mich in eine hellblaue Veloce verguckt. Zwar wollte ich am liebsten eine Rally 200 Bj. 72, was ich zum damaligen Zeitpunkt aber nicht finden konnte, und so wurde es eine 73iger Sprint Veloce.

Da stand sie nun in der Garage, und ich begann sofort mit der kompletten Zerlegung. Der Plan war, sie komplett neu aufzubauen. Leider war der Zustand der Karosse nicht ganz so toll wie auf den ersten Blick zu vermuten gewesen war. Nach dem Sandstrahlen sah man erst das ganze Ausmass der Verdellung. So musste mein Spengler sehr viel Einsatz und Gefühl beweisen, um ihre Kurven wieder hinzubekommen. Die Backen (aus indischer Produktion) habe ich besser gleich neu bei Stoffis besorgt – sind zwar nicht original, aber mit ein bisschen Anpassungsarbeit absolut zu empfehlen.

Da die Karosse nun so gut wie neu war, musste allerdings auch ein „neuer“ Motor her. Gefunden habe ich den 125iger PX Block mit elektronischer Zündung mal wieder bei Vespahandel ... kurz gesagt hat Max an mir insgesamt ein kleines Vermögen verdient ;-). Dieser Motor wurde vom Vespastore komplett überarbeitet und mit einem dezenten Tuning versehen. Seither sorgt ein 177er Polini mit einem 24iger Vergaser und einem Polini Auspuff für etwas bessere Fahrleistungen.

Große Sorgen machte mir dann noch der Umbau der Elektrik auf 12V. Der von mir gekaufte Kabelbaum diente nur als Ausgangsbasis. Zuerst wollte dieser einfach nicht in die Karosse und als ich das geschafft hatte, war ich ratlos, wie ich die Kabel anschließen sollte. Irgendwie waren die Kabel zu kurz und auch der mitgelieferte Schaltplan machte mich nicht schlauer. Meine Rettung war Kurt, der mir nach einem langen Arbeitstag auf dem Heimweg meine Elektrik anschloss. Jetzt funktionierte alles – bis auf die Kupplung – und ich konnte mich daran machen, die Vespa zum Typisieren zu bringen.

Nach Ewigkeiten schaffte es mein Motorschrauber mal Zeit zu haben und die von ihm falsch verbaute Kupplung instandzusetzen – zumindest glaubte er das. Meine Sprint war nun fertig für die Typisierung, also wieder ab nach Oberösterreich in die Hände von Max. Nach erfolgreicher Typisierung war sie nun Österreicherin, und die Saison konnte eigentlich endlich beginnen.

Leider wurde aufgrund ein paar kleiner Anlaufschwierigkeiten – unter anderem eben besagte Kupplung – nichts daraus und so kam die alte Lady über den Winter zu Kurt, der auch die letzten Wehwechen beseitigte.

Nach erfolgreicher Verbesserung spulte ich ein paar hundert Kilometer runter. Kurz vor der ersten großen gemeinsamen Ausfahrt der Vespapiloten – dem Bergrennen am Seiberer – mußte ich allerdings die Veloce mit Motorschaden abstellen. Glück im Unglück hatte Kurt sofort Zeit und machte mir den Motor noch rechtzeitig vor dem Seiberer fertig. Wie sich herausstellte hatte sich ein Simmerring nach nur 700 km verabschiedet. Der Kolben war bei dieser Aktion komplett zerstört worden, glücklicherweise blieben der Zylinder und die Steuerkante aber heil. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Aus Erfahrung von früher schlauer, hatte ich mir gedacht, dass es  besser wäre, gleich am Anfang den Motor komplett neu zu machen und dann ohne Probleme zu fahren. Wie sich nun herausgestellt hatte, war meine Wahl des Motoraufbaues leider nicht die beste …

Der rest der Saison verlief dann ohne weitere größere Probleme, nur der Tachon mußte 2 x repariert werden. Insgesamt kam ich in der Saison 2007 schließlich mit diversen Ausfahrten über 2.800 km. Schlusspunkt dieser durchwachsenen Saison war allerdings noch ein wackelnder Hinterreifen. Wie sich herausstellte, war das Lager der Antriebswelle defekt. Somit verbrachte die Veloce auch einen Teil der Winterpause in Oberwart, um für die Saison 2008 wieder fit werden.


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erfolgreicher Test des Seitenständers
Yeh, sie hat noch den original Tacho
noch im gekauften Zustand

Vespa Primavera



Bj: 1972
Farbe: Blau met.
Im Besitz seit: Oktober 2006

 

Das Kapitel "Wunschfahrzeug" konnte ich nun viel schneller als geplant abschließen. Beim Stöbern im Internet kam mir eine Primavera Bj. 72 (ja genau eine 72er) unter. Da auch der Preis und die Fotos sehr attraktiv waren, habe ich mir gleich einen Termin ausgemacht und sie angeschaut. Bei der Besichtigung war die Primavera genau in dem von mir erwarteten Zustand, zwar mit einigen Kratzern und auch kleinen Dellen, alles in allem aber in sehr gutem Gesamtzustand und mit einem Motor, der auf den ersten Tritt ansprang.

Ich habe zwar noch einmal drüber geschlafen, konnte dann aber nicht widerstehen und so steht sie bereits bei mir in der Garage – auf Kosten meines Autoprojektes, wo jetzt wieder ein paar Hunderter fehlen. Natürlich wurde sofort eine Teileliste fürs Herrichten über den Winter angelegt, mal bescheiden zum Anfangen, aber auf Dauer wird das sicher wieder mehr ;-). So war mal sicher gestellt, dass auch der Winter 2007/2008 nicht ganz ohne Basteln zu Ende gehen würde.

Als ersten Schritt begannen wir, den originalen Stoßdämpfer vorne – der seine besten Zeiten bereits hinter sich hatte – gegen einen neuen verstärkten auszutauschen. Dies ging wider erwarten problemloser, als wir gedacht hatten. Somit ist die Generalprobe für den Tausch bei Christines Primavera – die allerdings auf Wunsch der Besitzerin nur einen originalen Stoßdämpfer bekam – erfolgreich verlaufen. Danach wurde auch der hinteren Stoßdämpfer inkl. Gummipuffer gegen einen neuen Sebac Dämpfer getauscht. Die originalen waren ein Fall für den Restmüll. Auch eine Kennzeichen-Unterlage ist bereits montiert und wartet nun auf ein Kennzeichen und auf unseren Schriftzug www.vespapiloten.at. Bei dieser Gelegenheit haben wir auch gleich den Originalauspuff gegen eine neue Polini-Schnecke getauscht. Das hat bei mir Tradition, ist ja mittlerweile meine dritte Small Frame Vespa und jede hatte noch eine Polini-Schnecke. Leistungsmäßig erwarte ich mir zwar nicht gerade viel davon, da der Rest des Motors absolut original ist, aber zumindest hat die PV jetzt einen schönen Klang und ein bisschen was – und wenn es nur der subjektive Eindruck durch die Lautstärke ist – bringt er sicher. Wie man die mitgelieferte Feder, die etwas sehr kurz, dafür aber extra-streng geraten ist, montiert, konnte ich zwar nicht herausfinden, aber zum Glück hatte ich noch eine alte Proma-Schnecke, die eine Feder opfern musste.

In weiterer Folge habe ich mit der Montage eines Seitenständers (von einer Sprint - die Smallframe-Ständer haben mir alle nicht gefallen) begonnen. Diesen anzupassen hatte ich ja schon eine Woche zuvor angefangen. Nur noch zwei Löcher versetzen und schon war der Seitenständer montiert. Danach wurde der bereits vormontierte neue Tank eingehängt, wobei der Bezinschlauch einfach nicht auf den Bezinhahn wollte. Da nun fast alle Arbeiten abgeschlossen waren, musste die PV den schönen warmen Keller verlassen. In der Garage angekommen wurde der Tank befüllt und der erste Startversuch unternommen. Sehr zu meiner Freude genügten zwei Kicks ... herrlich, der Klang der Polini-Schnecke. Nach einer kleinen Proberunde habe ich die neu eingestellte Schaltung & Kupplung für gut befunden. Beim Montieren des Tanks musste ich dann leider feststellen, dass dieser undicht war. Das Gewinde des neuen Bezinhahns war schadhaft, sodass die Schraube nicht fest hielt ... Also Tank wieder raus & Feierabend.

Auch ein Helmhaken wurde an der Monobank montiert. Die originalen Löcher mussten für die Schrauben leicht größer gebohrt werden. Anschließend wurde noch die neue, an den Auspuff angepasste Zündkerze montiert. Nach diesen leichten Übungen machten wir uns an den hinteren Primavera Schriftzug. Dafür mussten aber noch die Löcher neu gebohrt werden, da mein Vorgänger alle zugemacht hatte. Hierführ hatte ich eine Schablone erstellt, indem ich den Schriftzug auf einen Karton steckte. Danach klebten wir die Schablone nach dem Vorbild von Christines PV auf und bohrten die Löcher mit einem 3 mm Bohrer. Mit dem Föhn haben wir den originalen Aluschriftzug angewärmt, um zu verhindern, dass dieser bricht. Dann passten wir den Schriftzug mit dem Gummihammer vorsichtig an. Zum Schluss mussten dann nur mehr die Haltebleche auf die Rückseite angebracht werden – obwohl der Schriftzug dank der 3-mm-Löcher auch ohne diese bombenfest hielt.

Letzter Arbeitsschritt an diesem Tag: Der Benzinhahn musste noch in den Tank geschraubt und der Tank in die PV gelegt werden. Diesmal hatten wir allerdings vorerst nur ganz wenig Bezin eingefüllt – man ist ja lernfähig – und festgestellt, dass diesmal alles dicht war. Nach mehreren Kicks konnte ich dann endlich eine kleine Proberunde machen. Vergaser und Zündung passten, sie lief sehr rund und beschleunigte sauber die einzelnen Gänge hoch.

Mit dem Originalmotor ging es nun in die erste Saison 2007. Nach kurzer Fahrt stellte sich jedoch leider heraus, dass die Schaltklaue oder das Getriebe nicht mehr im besten Zustand waren. Sobald der Motor warm wurde, sprangen der 3. und 4. Gang heraus. So wurde die PV nur als Stadtfahrzeug genutzt. Glücklicherweise bekam ich einen Anruf von Alex, der mir miteilte, dass im GSF jemand einen Motor mit meinen Wunschkomponenten verkaufte. Da der Preis attraktiv war, schlug ich sofort zu und fuhr nach Linz um den Motor abzuholen. Zur Sicherheit beschloss ich, den Motor von einem Profi mal zerlegen und anschauen zu lassen. Meine Wahl fiel dabei auf "Motorhead" aus dem Vespaforum. Wie sich herausstellte, war das eine sehr gute Entscheidung gewesen, da doch ein paar Sachen im Motor nicht ganz so optimal gewesen waren.

Nachdem ich nun den Motor bis auf ein paar Kleinigkeiten fertig bei mir hatte, war es Zeit, mit dem Motorumbau zu beginnen. Am 23.12. begann ich, den Tank auszubauen und verteilte bei dieser Gelegenheit gleich mal einen Liter Benzin in der Garage – sehr zur Freude meiner Eltern, denn der Gestank zog sich durch den ganzen Keller und sie befürchteten, dass das "zartes Benzin-Aroma" unsere Weihnachtsbrötchen verderben könnte – egal auf welcher Stellung der Hebel stand, das Benzin lief munter weiter. Zumindest war mir jetzt klar, warum die PV immer nach längerer Standzeit abgesoffen war. Beim Benzinhahn handelte es sich allerdings um ein ¾ Jahr altes Teil.

Am ersten Weihnachtsfeiertag baute ich den Originalmotor aus, demontierte die Bremstrommel, da ich diese noch für den neuen Motor benötige, und stellte dabei fest, dass das ganze Getriebeöl über die Bremse rauslief. Um den Motor leichter kam die PV auf eine kleine mobile Werkbank, was die weiteren Arbeiten um einiges bequemer machte. Zur Sicherheit haben wir die Karosse mit Schraubklemmen befestigt.

Als ersten Schritt wurde nun mein extra umgebautes Rennlicht gegen eine bessere LED Ausführung getauscht. Ebenfalls bekam die PV eine neue Schwingenabdeckung, welche ich noch aus früheren Vespazeiten aufgehoben hatte, montiert. Da nun die bestellten Teile vo Stoffi da waren, konnte ich mich daran machen, den neuen Motor mit den Fehlteilen zu ergänzen. Dabei musste ich feststellten, dass der extra bestellte Auspuffstehbolzen falsch geliefert worden war. Also doch den aus dem alten Motor verwenden. Dann montierte ich noch den beim Motorkauf bereits vorhandene Kenda 100/80 x 10 auf die Bremstrommel – ursprünglich wollte ich ja eigentlich einen Michelin S1 90/90x10, nur war die Felge aus Lieferverzug leider nicht mit der Bestellung mitgekommen. Zu guter letzt hängte ich noch die Polini-Schnecke ein, und montierte die Zylinderhaube und die Schwungscheibenabdeckung. Der breite Reifen ging sich wirklich ganz genaus aus, Luft ist da allerdings keine mehr …

Alle Seile habe ich auch gleich mal neu gegeben und ordentlich mit Stauferfett eingeschmiert. Der Benzinhahn bekam eine neue Dichtung und zu meinem Glück kann der Tank nun sein Benzin auf geschlosser Stellung wieder halten ;-).

Zum Schluss wurde das gute Stück noch gereinigt und alle Lackschäden mit einem Lackstift ausgebessert. Gründlich poliert schaut die PV zwar nicht mackellos aber immerhin sehr Gut aus. Meine Wunschlackierung in Electric Orange metallic kann also noch etwas warten.

Im Tausch gegen meine Veloce – bei der ein Lager im Motor getauscht werden musste – gab ich Kurt meine Primavera mit, um den Umbau der Elektrik auf 12 Volt vorzunehmen.


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endlich geliefert
und die Chromteile sind schon abmontiert ...
Christine am Seiberer

Vespa 125 g.t.r.



Bj: 1975
Farbe: Orange (Max Meyer 12985811)
Im Besitz seit: Oktober 2007

 

Aufmerkasam wurde ich auf die g.t.r. durch ein e-mail das mir der Erstbesitzer schickte. Er wollte wissen was diese Vespa noch Wert ist, da er sie am ende der Saison verkaufen wollte. Durch den sehr schönen Zustand anhand der Fotos und der Farbe Orange – hätte ja am liebsten eine originale 200 Rally in Orange - interessiert bot ich dem Besitzer an mir die Vespa gerne mal persönlich anzuschauen und ihm die ev. abzukaufen. 

Leider bekam ich auf dieses Angebot keinen Antwort mehr. Wie sich herausstellte hatte er die Vespa einem guten Bekannten verkauft. Dieser bot mir die Vespa nun etwas später dann zum kauf an, da er für den täglichen gebraucht jetzt doch lieber ein neueres Modell wollte.Besonders wichtig war ihm, dass der Roller in eine Liebhaberhand kommt der den Originalzustand erhält.

Nach kurzem Preisverhandlungen, eigentlich nicht mehr auf der Suche nach einem weiteren Roller konnte ich allerdings bei diesem Zustand nicht widerstehen.Wie oft bekommt man noch eine komplett originale, fast aus Erstbesitz eine Vespa in diesem Zustand zu einem fairen Preis. Zusätzlich waren sogar noch die Originalrechnung aus dem Jahr 1975, Wartungskarte und Bedinungsanleitung dabei! Netterweise war in dem vereinbarten Preis auch noch eine Lieferung frei Haus inbegriffen.

Nun hatte ich 3 Vespas, eine Enduro und ein Platzproblem ;-). Ganz im Gegensatz zu meinen Gewohnheiten wird an der Vespa nichts herumgeschraubt oder geändert. Nur die komplette Chromverkleidung wurde abgebaut da diese nicht so ganz meinen Vorstellungen entspricht. Diese hat aber einen guten Platz bei einem Vespaliebhaber aus dem Vesapforum gefunden der genau so was für seine Sprint suchte.

Um fit für die nächste Saison zu sein – die in erster Linie mein Vater und Christine mit der g.t.r. bestreiten wird, ich kann ja schliesslich nur mit einer fahren - mußten nun ein paar Kleinigkeiten gemacht werden. Die defekten Griffe, Hauptständergummis, Benzinhahndichtung und Benzinhahn hebel wurden getauscht und die Bremsen neu eingestellt. Auch wurden die Schlösser – leider waren die Originalschlüssel nicht mehr auffindbar – gegen neue getauscht. Dies war um eingiges schwieriger als ich mir erwartet hatte. Im Frühjahr werde ich mal überlegen, die Lackschäden die durch die Sturzbügel entstande sind beim Profi ausbesseren zu lassen.

Nach einigen kleineren Ausfahrten und somit auf den Geschmack gekommen über das doch wesentlich komfortablere Fahrwerk, beschloss Christine mit der g.t.r. das Bergrennen am Seiberer zu fahren. Bis dahin lief meine Neuerwerbung bis auf Startschwierigkeiten im warmen Zustand perfekt. Beim Start des 2ten Laufen fingen dann allerdings die Schwierigkeiten an, durch eine schon sehr angeschlagende Kupplung würgte Christine die g.t.r. ab. Fast zu Hause begann die alte Lady dann auch noch im oberen Drehzahlbreich zu stottern.

Dieser Defekt der Zündspule stellte sich allerdings als Glücksfall heraus. Bei der Fehlersuche entdecke Kurt noch ein gebrochenes Kurbelwellenlager, eine total abgenutzte Schaltklaue, teilweise aufgelöste Simmeringe und eine komplett verklebte Kupplung. Kurz gesagt, ein kapitaler Motorschaden war nicht mehr weit. Bei einem Kilometer Stand von über 64.000 - der Motor dürfte davor noch nie offen gewesen sein - waren diese Verschleisserscheinung aber absolut in Ordnung. Nach dem Motorservice lief die g.t.r. wieder perfekt, bis eine defekte Zündplatte für weitere Probleme sorgte. Zwei Zündkerzen und einige Nerven von Christine später erreichten wir aber noch das Vespa-Museum von Kurt wo gleich die besagte Zündplatte ausgetauscht wurde.


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Special-Primavera adé ...

Special (Primavera)



Bj: 1981
Farbe: derzeit grün/rost
Im Besitz: Jänner – Juni 2008

 

Gefunden hab ich die Primavera Karosserie beim stöbern im ebay. Eigentlich war dort ein Special Lenkerkopf der mein Interesse weckte. Im Text stand allerdings, dass er noch diverese andere Vespateile wie eben diese PV Karosserie zu verkaufen hätte. So nahm ich sofort mit dem Verkäufer Kontakt auf und bekam die ersten Detailbilder und Infos über die Primavera. Dabei stellte sich heraus das diese Karosserie die perfekte Basis für einen Special Aufbau mit legalen 125 ccm ist. Die Hubkaskade ist nicht mehr zu retten, so kann ich ohne schlechtes Gewissen eine Hupkaskade einer Special montieren, Lenkerkopf ist auch keiner Vorhanden und somit bietet es sich an den bereits vor längerer Zeit gekauften Special Lenkerkopf zu montieren.

Schnell stellte sich heraus das es sich um ein Bj. 1981 handelt, somit die Typisierung auf Oldtimer erst 2011 möglich ist. Das störte mich aber nicht da ich so wenigstens genug zeit habe die Vespa nach meinen Vorstellungen herzurichten. Da die Entfernung und der Preis in Ordnung waren holte ich mir die Vespa sofort am Wochenende ab.

Geplant ist daraus eine Special zu machen, deswegen auch der Name 125 Special obwohl es sich natürlich in wirklichkeit um eine Primavera handelt. Ich möchte versuchen mit so wenig finanzielen Aufwand wie möglich eine Vespa zu bauen. Leider werde ich über ein neues Trittbret einschweissen nicht herum kommen, da das originale durchgerostet ist. Danach wird die Vespa in matt schwarz lackiert, Motor nehme ich den Originalen aus meiner blauen Primavera, Lenkerkopf ist bereits vorhanden und die restlichen fehlenden Teile werde ich mir in diversen Foren und ebay zusammensuchen.

Alternativ bin ich aber auch am überlegen ob ich die Vespa profesionel in Electrik Orange met. Lackieren lassen und mit einem Tuning Motor und Scheibenbremse versehen. Derzeit tendiere ich eher zum „billigaufbau“, aber bis 2011 ist ja noch viel Zeit …

Durch einige Probleme beim Umbau meiner anderen Primavera und der nicht gerade kleinen Service Rechnung der Honda hab ich mich jetzt doch entschlossen das 3 Vespen und eine Enduro genug sind. Somit wurde der Primavera Bausatz und einige der bereits angesammelten Teile wieder verkauft.


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die wieder verkaufte 150 VBB
endlich, 180 Super Sport

Vespa 180 Super Sport



Bj: 1966
Farbe: Hagedorn weiß
Im Besitz seit: November 2010

 

Irgendwie kann man nie genug Vespas haben und so überlegte ich mir, welches Modell noch in meinen Fuhrpark fehlte. Schnell war klar, es mußte eine 180 Super Sport sein. Eine 200 Rally hätte mir auch sehr gut gefallen, da ich aber schon zwei "Rundlichter" habe, wollte ich nun unbedingt ein Modell mit einem Trapezscheinwerfer.

Somit machte ich mich also auf die Suche und mußte feststellen, das kaum eine 180 Super Sport zu bekommen war. Kein Wunder eigentlich, es wurden von 1964 bis 1968 ja auch nur rund 35.000 Stück gebaut. Wenn es dann mal eine im Angebot gab, war leider auch der Preis abartig hoch.

Zufällig fand ich dann ein attraktives Angebot für eine 150 VBB wo ich nicht wiederstehen konnte. Na dann bau ich mir halt eine VBB dachte ich mir, eigentlich auch ein sehr schönes Modell. Sofort fing ich an einen Plan für den Aufbau zu erstellen. Bevor ich allerdings mit den Arbeiten beginnen konnte wurde mir eine 180 Super Sport angeboten. Somit war klar, die VBB wurde verkauft und die Super Sport gekauft.

Aus der bereits zugesagten Super Sport wurde dann auf Grund einer Meinungsverschiedenheit mit dem Verkäufer leider doch nichts. Somit begann die Suche von vorne und dank Ron von Sqooter bin ich jetzt Besitzer einer 180 Super Sport. Der Neuaufbau für die Saison 2011 ist schon in Planung und natürlich werde ich Euch daran teilhaben lassen, wie bereits bei Christines VBA werde ich auch die Fortschritte immer wieder auf die Homepage posten.