Erstellt am 30.08.09 um 14:51 Uhr
Wie man das beste aus einem Regentag macht
Obwohl uns das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht hatte, folgten insgesamt 20 Leute unserer Einladung, und wir verbrachten einen sehr gemütlichen Nachmittag im Weingut Schlossberg.
Angefangen hatte alles wirklich viel versprechend, den wir hatten 35 Anmeldungen für unsere geplante Grillerei und sicher 30 für die Ausfahrt. Die Grillstelle am Holzrechenplatz war gebucht und bezahlt, die Liste für den Einkauf fertig, auch Tische und Sesseln organisiert, nur die Wetterprognosen hielten sich nicht ans Programm.
Es folgten lange Diskussionen: Zum einen hatten wir uns angespornt von der positiven Resonanz riesig auf die Grillerei gefreut, anderseits macht es keinen Sinn, bei Regen und 15 Grad im Gatsch zu stehen. So macht Grillen einfach keinen Spaß. Was also tun? Auf unserer Suche nach einer Alternative wurden wir beim Weingut Schlossberg fündig – Platz ohne Ende und im unwahrscheinlichen Fall eines Schönwettereinbruchs einen wunderschönen Garten mitten in den Weinbergen von Bad Vöslau.
Absage auf Raten
Schweren Herzens sagten wir die Grillerei also ab und hofften, zumindest unsere Ausfahrt wie geplant durchführen zu können. Doch der erste Blick aus dem Fenster am Samstag Morgen belehrte uns eines besseren. Also mal wieder Diskussionen.
Nach telefonischer Rücksprache mit Oliver entschlossen wir uns, dass Treffen auf den Nachmittag zu verschieben, mit der Option nach dem Essen eine kleine Runde zu drehen. Daraus ist dann leider auch nicht geworden, warum könnt Ihr euch wahrscheinlich denken …
Da die Planänderung sehr kurzfristig gewesen war, beschlossen Christine und ich pünktlich um 10:30 Uhr zum vereinbarten Treffpunkt zu schauen. Wir staunten nicht schlecht als Roland plötzlich vor uns stand, er hatte allerdings den Roller gegen ein Auto getauscht. Wieder Erwarten fand dann doch tatsächlich noch ein „Wahnsinniger“ auf seiner Vespa den Weg durch den Regen: Hubert der aus Wien angerollert kam. Die Vespa wurde mit einem trockenen Garagenplatz belohnt. Und wir vier gönnten uns einen gemütlichen Kaffee im Café Friends wo Alex samt Begleitung und später auch Doris zu uns stießen.
Entspannter Nachmittag am Schlossberg
Um 14:00 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Bad Vöslau und wählten im Weingut Schlossberg einen 8er Tisch damit für alle Fälle noch Platz wäre. Pünktlich um 15:00 Uhr betrat Walter das Heurigenlokal. Als etwas später Helga, Ernesto, Ingeborg, Kurt, Oliver in Begleitung und Christian eintrafen, die tatsächlich mit den Vespas aus Wien gekommen waren, mussten wir die Tafel erweitern – und das „Reserviert“-Schild vom Nachbartisch wanderte nach und nach immer weiter, denn es folgten auch noch Tania, Gerhard und Gerald. Besonders freute uns, dass wir auch Peter samt seiner Frau endlich persönlich kennen lernen durften, die stolz Bilder ihrer orangefarbenen Original-G.T.R. präsentierten.
Bei angeregter Unterhaltung und gutem Essen floss das eine oder andere Achterl Wein und die Zeit verging wie im Flug. Alles in allem war es allen Widrigkeiten zum Trotz noch ein sehr schöner Nachmittag geworden. Als wir gegen 18:30 Uhr das Lokal verließen, begann es natürlich wieder stärker zu regnen. Wir hoffen, dass die wackeren Wiener Vespa-Ritter gut nachhause gekommen sind – und dass wir bei unserem Saison-Closing am 26. September mehr Wetterglück haben.
Kleines Detail am Rande: Sieht man von unserem Saison Opening ab, war das bist bis jetzt unsere Teilnehmer stärkste „Ausfahrt“, obwohl sie gar nicht stattgefunden hat. Landsee, wir lassen uns nicht unterkriegen und probieren’s nächstes Jahr wieder.


