Erstellt am 07.05.09 um 22:15 Uhr
14 Roller auf dem Weg nach Eggenburg
Ganz oben auf unserer Wunschliste: Käfer & Karmann
Stärkung beim Heurigen
Leider nur eine einsame Vespa im Motorradmuseum
"Tag der Vespa": Ausfahrt nach Eggenburg
1. Mai – Staatsfeiertag, traditionell "Tag der Arbeit" und für den VCW "Tag der Vespa". Ziel der Ausfahrt war das Motorradmuseum in Eggenburg. 2009 ist ja die letzte Chance, das Museum am angestammten Standort zu sehen, da die Sammlung mit Ende des Jahres umziehen muss.
Um 8.30 waren wir mit Andi vom VCW in Baden verabredet, um gemeinsam zum Treffpunkt nach Wien beim McDonalds Hadikgasse zu fahren. Das georderte Frühstück konnten wir dann zwar nur mehr im „gehen“ essen, da die Bedienung in dieser Filiale extrem überfordert war – tja, wohl leider doch nur fast FAST food *ggg*
Um 10 Uhr traten 14 Roller die lange Reise ins Weinviertel an, und ich muss ehrlich zugeben, dass Andi es geschafft hat, mit einem lange gehegten Vorurteil aufzuräumen: Jenseits der Donau ist nicht alles nur flach und gerade, nein, auch hier ist die schönste Verbindung zwischen zwei Punkten eine geile Kurvenstrecke!
Von der Hadikgasse ging es über den Exelberg Richtung Tulln. Durch einige Umleitungen verwirrt, erreichten wir auf einem kleinen Umweg Absdorf. Bei der Pause stieß dann auch Wolfgang zu uns. Um eine Vespa verstärkt fuhren wir weiter Richtung Hohenwart wo eine geflügelte Wespe Christines Vespa so anziehend fand, dass sie in der Jacke von Christine landete und diese leider, aber sicher nur aus Versehen piekste. Alles kein Problem: Christine hat's überlebt, die Wespe hat aber sozusagen "Fliegerflucht" begangen. Bis heute fehlt von ihr jede Spur.
In Eggenburg kamen wir gerade noch rechtzeitig zum Käfer-Treffen, als sich die Teilnehmer zur Ausfahrt aufmachten. Am Parkplatz konnten wir aber trotzdem noch einige sehr schöne Käfer bewundern, was den Wunsch nach so einem Krabbeltier in mir weckte. Aber keine Angst, meine Vespen dürfen bleiben ;)
Da es nun schon eindeutig nach Mittag war, beschlossen wir, endlich etwas essen zu gehen. In Stoitzendorf fanden wir einen sehr netten Heurigen, der sogar extra für uns früher seine Pforten öffnete. Sensationell waren die üppigen Brettljaus'n und die Brote im Super-Size-Format. Glücklicherweise zog während des Essens auch der Regenschauer durch, der sich bereits zuvor mit bedrohlich schwarzen Wolken angekündigt hatte.
Nach dem Essen besuchten wir wie geplant das Motorrad-Museum. Bei 15 Vespen machte sogar der Chef Herr Ehn höchstpersönlich ein Erinnungsfoto von uns. Nach einer Besichtigungsrunde, wo wir aus dem Staunen nicht mehr rauskammen, machten wir uns wieder Richtung Heimat auf.
In Ziersdorf war es dann soweit: Der Regen hatte uns endgültig eingeholt. Bei der Fahrt über den Heldenberg fehlte plötzlich ein Teil der Gruppe. Roberts Gasseil war gerissen, was allerdings sehr schnell wieder repariert wurde.
In Absdorf verabschiedeten wir uns von einem Teil der Gruppe. Karl, Didi & Robert machten sich von dort aus direkt auf den Weg über Stockerau nach Wien. Beim Wegfahren sprang dann bei Christines VBA ein Gang rein, wodurch sie Olivers PX streifte. Diese überlegte sich ziemlich lange, ob sie stehen beleiben sollte oder nicht, entschied sich dann zu unser aller Entsetzen leider fürs Fallen. Schrammen und ein verbogener Griff bei der PX und eine Delle in der VBA – in gedrückter Stimmung ging's über Tulln zurück nach Wien.
Gegen 20 Uhr nach über 200 km kamen wir ziemlich erschöpft wieder zu Hause an. Doch zur Regeneration blieb nicht allzu viel Zeit, denn bereits am nächsten Morgen stand auch die nächste Ausfahrt auf dem Programm – der Besuch bei Kurt im Vespamuseum Oberwart. Doch das ist eine andere Geschichte ...




