Erstellt am 21.04.09 um 21:38 Uhr
Seiberer 2009: Der Countdown läuft ...
Nur noch wenige Tage bis zum Seiberer Bergpreis. Als kleine Einstimmung hier ein paar Impressionen aus dem Vorjahr.
Flash ist Pflicht!
Am Sonntag, den 26. April ist es wieder soweit: Mit dem traditionellen Seiberer Bergpreis in Weißenkirchen in der Wachau startet die diesjährige Oldtimer-Saison. Und auch für viele Vespisti ist das Bergrennen vor der landschaftlich reizvollen Kulisse der Wachau zwischen Krems und Spitz am nördlichen Ufer der Donau mittlerweile ein Fixpunkt.
Ausflug in die Geschichte
Man vermutet es kaum, aber das erste Bergrennen auf den Seiberer fand bereits vor 85 Jahren am 9. Juni 1924 statt – damals auf einer 8 km langen Sandstrecke. Der Seiberer galt als eines der selektivsten Bergrennen und war daher 1925 auch Austragungsort für die Landesmeisterschaften.
Nach weiteren Rennen 1931 und 1938 wurde es still um den so genannten "Semmering der Wachau". Erst ab 1955 bis in die frühen 70er wurden hier wieder diverse Motorsportbewerbe wie Rallye-Sonderprüfungen, Winter-Wertungsfahrten und Bergrennen ausgetragen.
Seit 1986 wird hier, im Herzen der Wachau, der "Seiberer Bergpreis" als Oldtimer-Bewerb gefahren. Der als Gleichmäßigkeitsfahrt ausgeschriebene Seiberer Bergpreis entwickelte sich zur traditionellen Eröffnung der Österreichischen Oldtimersaison und erlange internationale Bedeutung. Viele Teilnehmer präsentieren hier stolz ihre neu erworbenen, oft aufwendig restaurierten Raritäten erstmals einem zahlreichen Publikum und vielen Gleichgesinnten.
Seit 2006 gibt es auch eine eigene Vespa-Klasse für Schaltroller, die alljährlich hunderte Vespisti in die Wachau zieht. In diesem Jahr starten 317 Fahrzeuge in 16 Klassen vom historischen Rennrad bis zum Youngtimer.
Die Vespapiloten am Seiberer
Auch die Vespapiloten sind am Seiberer selbstverständlich wieder dabei: Den Anfang mache ich selbst auf meiner frisch restaurierten VBA aus dem Jahre 1959 mit Startnummer 59. Heinz fährt das Rennen wie üblich mit seiner Sprint Veloce – heuer wieder mit allen 4 Gängen ;) – und hat Startnummer 98. Dritter im Bunde ist unser Bestplatzierter aus dem Vorjahr, Mario auf seiner PX200 Millennium. Begleitet und angefeuert werden wir von Gerhard, Reinhard, Patrick und Heinz sen.
Wie wir uns seit 2007 im Gleichmäßigkeitsbewerb geschlagen haben, erfahrt Ihr in unserer Bestenliste.
Update: Pats Nachnennung wurde nun doch noch anerkannt. Er startet nun ebenfalls im Rennen. Wäre auch schade drum gewesen, denn seine Leistung im Vorjahr war ebenfalls bereits beachtlich und so kann er sich auch heuer wieder mit Mario um den Titel "Bester Vespapilot am Seiberer" matchen ;) Es wird also wieder spannend ...

