Erstellt am 23.06.08 um 20:30 Uhr
Vespa-Museum Kurt Schermann, Juni 2008
Nach dem Erfolg unserer ersten großen Ausfahrt 2007 ins Vespa-Museum zu Kurt Schermann hatten wir uns dazu entschlossen, dies 2008 zu wiederholen. Kurt Schemann sammelt nun seit gut 20 Jahren Vespas und alles, was damit zu tun hat. Mittlerweile hat er fast 30 Roller im Museum ausgestellt und noch einige weitere in seinen Lagern.
Los ging es am 21. Juni um 10:30 Uhr mit 10 Rollern Richtung Oberwart. Besonders freut uns, dass wir neben unseren Freunden vom RC Primavera auch 3 Gastfahrer vom VCW begrüßen durften.
Den ersten außerplanmäßigen Stopp hatten wir dann in Berndorf, wo Mat seinen Gasgriff wieder anschraubte und Heinz – wieder einmal unfreiwillig ohne Licht unterwegs – ein abgegangenes Kabel wieder einsteckte. Eine erste kurze Rast legten wir dann in Wr. Neustadt bei einer Tankstelle ein, um alle Roller aufzutanken. Die g.t.r., mit der Christine unterwegs war, ließ sich schlussendlich nur durch eine neue Zündkerze dazu überreden, wieder anzuspringen. Da wir schon vor der Abfahrt gewusst hatten, dass die Zündung der g.t.r. defekt war, und dies durch das Wechseln der Zündkerze vorübergehend zu beheben war, entschloss sich Christine, trotz aller Schwierigkeiten den Weg nach Oberwart fortzusetzen, um dort den Schaden von Kurt beheben zu lassen.
Weiter ging es über Katzelsdorf nach Hollenthon bis Bernstein über einet traumhafte Strecke und bei herrlichem Vespa-Wetter. Doch dann holte uns die von Mat heraufbeschworene Wolke – wegen der Hitze meinte er, dass eine Wolke jetzt sehr angenehm wäre – ein und wir fuhren bis Bad Tatzmannsdorf im strömenden Regen. Glücklicherweise hatte das Wetter dann aber ein Einsehen, und so ging es bei Sonnenschein weiter nach Oberwart
Dort steuerten wir gleich unser Quartier bei Kurts Bruder an, stärkten uns mit ein paar Burgern und fuhren dann zu Kurt ins Museum. Einige der wunderschönen Roller waren uns sofort wieder bekannt, es gab allerdings auch einige Neuerwerbungen zu bewundern, die uns faszinierten. Kurt hatte in letzter Zeit das Glück gehabt, ein paar komplett originale Roller in sehr schönem Zustand wie eine 180SS, 125 Sprint, 150 Sprint Veloce, 160 GS und einige weitere günstig erstehen zu können.
Nach dem Rundgang kümmerten wir uns dann um die angeschlagene g.t.r..Christine hatte tapfer mit den Tücken des Rollers gekämpft und ihn wirklich ohne weitere Zwischenfälle – und dank der tat…äh…trittkräftigen Unterstützung von Andi – zu Kurt gebracht. Schnell war klar, dass der Kondensator der Zündplatte defekt war. Dieser wurde sogleich gegen eine gebrauchte Zündplatte getauscht, und die g.t.r. läuft seither wieder perfekt. An dieser Stelle herzlichsten DANK an Kurt für die schnelle (Schau-)Reparatur.
Zum Abschluss fuhren wir unter der Leitung von Kurt nach Markt Allhau zu einer Sonnewendfeier. Hier wurde bei Bier und Kaffee über das Thema Vespa gefachsimpelt. Ein Teil der Gruppe machte sich dann am frühen Abend wieder auf die Heimreise. Roman, Mat, Patrik, Andi, Christine und Heinz machten sich auf den Weg zu ihrer Pension. Dort wurden wir schon von Ingrid – sie konnte leider aus Zeitgründen erst am Abend zu uns stoßen – erwartet und beim gemeinsamen Abendessen ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.
Am Sonntag ging es nach einem ordentlichen Frühstück zur Burg Lockenhaus auf einen Kaffee. Auf dem Heimweg gab es dann noch eine unheimliche Begegnung mit einer Schlage, die quer über die Straße lag. Kurz vor dem Ziel riss bei Patriks T5, die bereits die ganze Heimfahrt über leicht Öl verlor, auch noch das Gasseil. Dies war allerdings rasch behoben und so genossen wir in Leobersdorf noch ein Eis, bevor jeder seinen Heimweg antrat.
Resümee: Eine wirklich gelungene Ausfahrt mit sehr netten Leuten. Nach den sehr positiven Rückmeldungen ist eine Wiederholung im nächsten Jahr so gut wie sicher – wo wir die Route eventuell um einen Abstecher nach Hartberg ins Oldtimer-Museum erweitern werden (Danke an Roman für diesen Input).

