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Erstellt am 24.11.06 um 21:13 Uhr

Beiwagengespann aus den 50ern

Vespa-Museum Oberwart

 

Kurt Schermann - Präsident des Vespa Clubs Oberwart - hat sich in Oberwart in einer ehemaligen Diskothek ein privates Museum eingerichtet.

Vor 20 Jahren kaufte Kurt seine erste Vespa. Heute sind es mehr als 40 Stück, viele davon kann man im Museum bewundern, die übrigen warten noch in der Werkstatt auf die Restaurierung. Kurt Schermann restauriert alles selbst.

Handschaltung und Zweitaktmotor

2006 wurde die Vespa 60 Jahre alt. Im Mai 1946 erstmals in Italien produziert, wurde sie in den 50er-Jahren zum Kultfahrzeug.

Das Design hat sich im Laufe der Zeit etwas verändert. In den 50er-Jahren war der Scheinwerfer noch am Kotflügel angebracht. Mit den ersten Rollern konnte man maximal 60 Stundenkilometer fahren, die modernen Vespas erreichen bis zu 115 km/h.

"Typisch für eine Vespa sind die kleinen Räder, die Handschaltung und der Zweitaktmotor und jeder richtet sich seine Vespa so her, wie sie ihm am besten gefällt", sagt Schermann.

Immer auf Flohmärkten unterwegs

Die alten Vespas und die Ersatzteile kauft der 40-jährige Nachrichtentechniker hauptsächlich auf Flohmärkten in Italien. Den größten Vespa-Flohmarkt gibt es in Imola.

Seltenes Stück

Das Lieblingsstück von Kurt Schermann ist die Vespa mit Gespann aus den 50er Jahren. Sein ältester Roller stammt aus dem Jahr 1947, davon gibt es laut Schermann weltweit nur mehr 30 Exemplare.


Das Vespa-Museum von Kurt Schermann kann gegen telefonische Voranmeldung besichtigt werden – Telefon +43 (699) 101 34 677.

 

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